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Musikgrößen aus England

Yes Tor

Diese malerische Ecke des Dartmoors ziert die Plattenhülle des Albums Tormato, das Yes im Jahre 1978 herausbrachte. Die Prog-Rocker posieren mit einer ins Bild gerückten zerquetschten Tomate vor dem Yes Tor - einem der höchsten Punkte im Dartmoor und in ganz Südengland. Es wird oftmals als "Dach von Devon" bezeichnet. Erkunden Sie die Gegend auf einem der vielen Wanderpfade.

www.nationalparks.gov.uk


Widnes

Hier schrieb Paul Simon 'Homeward Bound' während seiner Englandtournee mit 'One Night Stands' im Jahre 1965, als er auf seinen Zug zurück nach London wartete. Eine Gedenktafel am Bahnhof erinnert daran. Widnes lädt mit vielen wunderschönen Spazierwegen am Fluss mit Ausblicken über den Mersey ein. Spike Island mit riesigen Wald- und Wiesenlandschaften und herrlichen Uferregionen ist eine Oase für Flora und Fauna.


The Grapes

Das war die Lieblingskneipe der 'Fab Four' in Liverpool und wurde als "The Beatles Pub" bekannt. Im August 1962, ertränkte hier Schlagzeuger Pete Best seinen Kummer, nachdem er vom Manager Brian Epstein gefeurt wurde.


The Frontier Club

Alles, was in der Welt von Rock und Pop Rang und Namen hat, ist im Frontier Club, dem früheren Batley Variety Club, schon aufgetreten: Tom Jones, The Bee Gees, Shirley Bassey, Louis Armstrong, Dusty Springfield und Cliff Richard waren hier alle in den 60ern und frühen 70ern zu Gast.

www.batleyfrontier.co.uk


The Cavern Club

2007 feierte der Club seinen 50. Geburtstag - aber die Originalmauern des Gebäudes, in die die Beatles im Jahre 1961 entdeckt wurden, stehen schon lange nicht mehr. Nach Originalplänen und mit authentischen Bausteinen ist eine detailgenaue Kopie entstanden. Bis heute ist der Cavern Club ein Forum für aufstrebende Bands - hier nahm unter anderem die Karriere von The Coral ihren Anfang. An der Wand im vorderen Bereich des Club werden Künstler aus Liverpool, die es bis zur Nummer Eins in den Charts gebracht haben, mit goldenen Schallplatten geehrt. Die Motive für gelungene Erinnerungsfotos sind schier endlos!

www.cavern-liverpool.co.uk


Rock City

Ist seit seiner Eröffnung 1980 das Herzstück der Musikszene in den Midlands, und es gibt wohl kaum einen namhaften Künstler, der hier noch nicht aufgetreten ist: darunter Weltstars wie David Bowie, INXS, U2, REM, Blur, Oasis, New Order, Robbie Williams, Pearl Jam, Nirvana und The Smiths, um nur eine Handvoll zu nennen. Wurde vom Rockmagazin Kerrang während der letzten acht (!) Jahre zum Club des Jahres gewählt.

www.rock-city.co.uk

Südwestengland

Der Südwesten des Landes kann sich zahlreicher Musikgrößen rühmen: PJ Harvey stammt aus Dorset, Joss Stone und Chris Martin (Coldplay) kommen aus Devon, Will Young besuchte die Exeter University, Queen-Schlagzeuger Roger Taylor die Truro School, während Muse aus Teignmouth stammen und ihre Band am dortigen College gründeten. Alison Goldfrapp und Tears for Fears kommen aus Bath. Letztere haben sich an der dortigen Beechen Cliff School kennen gelernt. Glastonbury hat nicht nur das berühmte Festival hervorgebracht, sondern auch Bands wie Kula Shaker und Reef. Die aus Bristol stammenden Massive Attack machten den Sound der Stadt weltberühmt, während Beth Gibbons and Geoff Barrow den Namen Portishead verewigten, als sie ihre Band nach dem Küstenstädtchen benannten, wo Keyboarder Barrow seine Jugendjahre verbrachte.


Südostengland

Zu den Bands mit Wurzeln im Südosten zählen Level 42 (Isle of Wight), Fatboy Slim und The Kooks (Brighton), Radiohead und Supergrass (Oxford). The Cure, Paul Weller und The Jam kommen aus Woking. Die Mitglieder von Keane besuchten die berühmte Tonbridge School in Kent und benannten ihre Band nach der Internatsleiterin Cherry Keane, die sie zur Bandgründung ermunterte.


Ostengland

Essex hat gleich eine ganze Reihe musikalischer Größen vorzuweisen: The Prodigy aus Braintree, Blur aus Colchester, Vince Clarke (Yazoo und Erasure) und Alison Moyet aus Basildon, wo sich auch die Mitglieder von Depeche Mode kennen lernten. Billy Braggs, "der Barde aus Barking", kommt - Überraschung(!) - aus Barking, ebenso wie der U2-Gitarrist The Edge (alias David Evans), der mit seiner Familie allerdings bald schon nach Dublin übersiedelte. Hertfordshire hat gleich drei Spice Girls zu bieten: Geri Halliwell (Watford), Victoria Beckham (Goff's Oak) und Emma Bunton (Barnet), während Simon Le Bon in Bushey zur Welt kam. An der Gesamtschule hier trafen sich George Michael und Andrew Ridgely von Wham. Kim Wilde ging dagegen in Ware zur Schule, Roger Taylor von Queen stammt aus Norfolk (King's Lynn) und The Darkness kommen aus Oulton Broad - ganz in der Nähe des Seebads Lowestoft.


Das Herz von England

Auf den ersten Blick scheint Robbie Williams ja nicht allzu viel mit Slash, dem Gitarrenkönig der Guns n' Roses, gemeinsam zu haben - doch beide kommen aus Stoke-on-Trent (Slash zog bereits Mitte der 1970er nach L.A.). Heavy Metal ist in der Gegend überhaupt stark vertreten: Ozzy Osbourne und alle ursprünglichen Mitglieder von Black Sabbath kommen aus Aston und beweisen das tagtäglich mit ihrem Dialekt. Zwei Mitglieder von Led Zeppelin stammen ebenfalls aus der Region, Sänger Robert Plant aus West Bromwich und der verstorbene Schlagzeuger John Bonham aus Redditch, während Judas Priest aus Birmingham stammen (und nicht aus der Hölle!). Beverley Knight kommt aus Wolverhampton, die Two-Tone-Bands The Specials und The Selecters sind ein Coventry-Erzeugnis, während Birmingham gleich ein ganzes Großaufgebot an Topacts zu bieten hat: Duran Duran, Jamelia, Ocean Colour Scene, The Moody Blues, UB40, Dexy's Midnight Runners, Electric Light Orchestra, Fine Young Cannibals und Editors.


Die East Midlands

Zu den Musiktalenten, die aus diesem Teil Englands stammen, gehören Arnold George Dorsey (besser bekannt als Engelbert Humperdinck), der jüngste Spross einer Familie mit zehn Kindern aus Leicester. Weder musikalisch noch sonst wie verwandt mit ihm sind die Rockröhren von Kasabian, ebenfalls aus Leicester. Buxton ist der Geburtsort von Lloyd Cole, Alvin Stardust wuchs in Mansfield, in Nottinghamshire, auf, während sowohl Thom Yorke von Radiohead wie auch Bauhaus-Leadsänger Pete Murphy in Wellingborough, in Northamptonshire, zur Welt kamen.


Nordwestengland

Im Nordwesten Englands liegen die beiden Popmusik-Mekkas Manchester und Liverpool. Machester war, ist und bleibt eine der Hauptstädte des Pop und Inspirationsquelle für zahllose verschiedene Musikstile und Bands von den Herman's Hermits über die The Bee Gees, von Joy Division über The Smiths und Happy Mondays bis zu den Chemical Brothers. Liverpools Status als die Heimat britischer Musik wurde in den frühen 60er Jahren von vier Pilzköpfen erobert und seitdem nicht mehr aus der Hand gegeben. Mit dem Auftauchen der Arctic Monkeys hat Yorkshires Erbe aus den 1980ern, Electro-Pop, definitiv einem roheren Sound Platz gemacht: Junge Gitarrenbands singen clevere Texte zu simplen Riffs. Vor den Arctic Monkeys zählten Namen wie Human League, Heaven 17, Cabaret Voltaire, Jarvis Cocker und Pulp, Def Leppard, Joe Cocker, Gomez, ABC, Moloko und Richard Hawley zu Sheffields bekanntesten Musikexporten, während in Leeds der traditionelle Yorkshire-Sound von Künstlern wie The Kaiser Chiefs, Corinne Bailey Rae, Chumbawumba, Sunshine Underground, Pigeon Detectives und Black Wire weitergeführt wird. Ebenfalls aus der Gegend kommen Everything But the Girl, deren Name sich aus dem Werbeslogan von Turner's Furniture in der Beverley Road in Hull herleitet, derselben Stadt, aus der auch Paul Heatons Bands The Housemartins und Beautiful South stammen.


Nordostengland

Der Nordosten Englands hat zahlreiche Musiker von Weltformat hervorgebracht, so z.B. Sting, Bryan Ferry und seine Roxy Music, The Animals, Neil Tennant von den Pet Shop Boys, Lighthouse Family, Dire Straits, Lindisfarne, Pete Doherty von Babyshambles/The Libertines, The Toy Dolls sowie Eurythmics-Partner und Produzent Dave Stewart, der wie die Futureheads aus Sunderland stammt. Ebenfalls aus der Gegend kommen Maximo Park - bei den Digital Music Awards als beste Live-Band ausgezeichnet - und Prefab Sprout, die einen anderen Park, Langley Park (nahe Durham), mit ihrem 1988er-Album From Langley Park to Memphis fest im Bewusstsein aller Musikfans verankert haben. Die Bandmitglieder Martin und Paddy McAloon kommen aus Durham, während Wendy Smith aus Middlesbrough stammt, dem Heimatort von Chris Rea. Weitere lokale Lichtgestalten sind Cheryl Tweedy von Girls Aloud und Sänger/Schauspieler Jimmy Nail.


London

Ob Mods, Glam Rock, Punk oder Britpop: Egal, um welchen neuen Musiktrend es sich handelt - London war schon immer der Vorreiter und brachte Bands der Extraklasse hervor: die Rolling Stones, The Kinks, Pink Floyd, David Bowie, Queen, T-Rex, The Who, Elvis Costello, die Sex Pistols, The Clash, Fleetwood Mac, Spandau Ballet, The Police und The Jam. All diese Bands haben die Megametropole an der Themse kräftig aufgemischt, ehe sie ihren Siegeszug um den Globus antraten. Elektrisierende Hochspannung und ein ausgeprägter Eklektizismus waren schon immer Kennzeichen der Londoner Szene. Standen in den 1990ern Bands wie Suede und Blur im Rampenlicht, tatkräftig unterstützt vom Funk und Soul von Jamiroquai und Faithless und von den Dancetracks von Basement Jaxx, Lemon Jelly und Groove Armada - so verkörpern heute Razorlight, So Solid Crew, Miss Dynamite, Lily Allen und Babyshambles denselben aufregenden Stilmix.

 

Quelle: VisitEngland

 

 

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